Tillito’s Weblog

Die Paradiso City Tour nimmt Formen an

Januar 27, 2009 · Kommentar schreiben

Welche Form sie nun wirklich annimmt ist noch nicht ganz raus. Klar ist auf jeden Fall, dass es die Woche direkt nach Ostern losgeht. Wir starten also am 14.4. unser kleines Abenteuer. Am 18.4. gibt es dann unser Heimspiel schönen Nürnberger MUZ-Club. Vorband wird für diesen Abend noch gesucht.

Neueste Neuigkeiten immer wieder hier und auf unserer MySpace-Seite.

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Das Fenster zum Hof macht Urlaub

Januar 26, 2009 · Kommentar schreiben

Wir haben es ja vor ein paar Tagen schon auf Radio Z angekündigt. Das Fenster zum Hof macht bis auf Weiteres Urlaub in Polen. Neue Projekte gibt es schon. Zum einen kann man mich sehen und hören bei der wunderschönen Countrypop Band „The Grand Paradiso“. Von dieser Gruppe wird es im April 2009 ein neues sehr schönes Album geben, dass gerade entsteht und schon fast fertig ist.

Mit einigen Leuten aus dem „Fenster zum Hof“ entstehen auch gerade wieder neue Lieder in einem neuen Projekt mit anderen Musikern. Einen Namen hat diese Band noch nicht. Fest steht soweit nur, dass wir wieder auf deutsch singen werden. Neuigkeiten gibts auf jeden Fall wieder hier und auf der MySpace Seite von „Das Fenster zum Hof“.

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Liebe Lotte, so war deine Geburt (1)

Januar 26, 2009 · Kommentar schreiben

Los gings an einem Sonntag abends kurz vor dem Tatort. Deine Mami und ich wollten es uns gerade auf dem Fernsehsofa bequem machen und wir erschraken. Kein Tatort heute! Mist, wieder nur so ein blöder Polizeiruf. Jeder weiß, dass Polizeiruf gegen Tatort total abstinkt.

Na ja, deine Mami hat dann erst mal Nachrichten gekuckt und ich bin in die Küche um einen kleinen Snack (es sollten Quesadillas werden) vorzubereiten. Wie ich so die Pepperoni vor mich hinschnippelte und die Tortillas in der Pfanne aufwärmelten, dachte sich dein Zuhause in Mamis Bauch es könnte platzen. Ich hab nur gehört „Sch… Fruchtblase, FRUCHTBLASE!“.

Während Mami aufs Klo ist, um nachzuschauen ob sie nicht doch nur einfach pieseln muss, hab ich die Tasche mit den Krankenhausdingen gepackt (also in die Hand genommen – eingepackt hatte ich sie gerade am Abend vorher) und hab dann geschätzte 97 mal meine Schlüssel gesucht und wieder verlegt.

Mami und ich sind dann ganz „ruhig“ in die Klinik gefahren.

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Liebe Lotte… (3)

Dezember 1, 2008 · Kommentar schreiben

… jetzt bist du schon seit zweieinhalb Monaten aus dem Bauch deiner Mami draußen, und ich vermute mal so langsam hast du dich an die Kälte hier draußen gewöhnt. Obwohl ich dir jetzt verraten muss, dass es vermutlich noch schlimmer kommen wird, weil der Winter ja gerade erst angefangen hat.

Am Samstag waren wir auf dem Christkindlesmarkt gleich unten am schönen Nürnberger Hauptmarkt und was da so lecker gerochen hat waren die Bratwürstle und der Heidelbeerglühwein (was dann etwas später so laut gesungen hat war übrigens ich…)

Nachdem du dich dann erholt hattest 

Lotti entspannt nach einem harten Tag

Lotti entspannt nach einem harten Tag

hast du zum ersten mal deine Hand entdeckt. Obwohl, wenn ichs mir recht überlege, vielleicht hast du auch nur deinen Papi nachgemacht, wie er gekuckt hat nachdem er mit dem Singen wieder aufgehört hat…

Auf jeden Fall fällt es dir momentan sehr schwer dich zu entscheiden, ob du mit dem Heizstrahler, deinem orangenen Schlafanzug oder mit deiner Hand flirten sollst.

Auch hier kann ich dir verraten: es wird vermutlich noch schlimmer…

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Twitter?!

September 7, 2008 · Kommentar schreiben

Da hat man’s doch mal wieder. Noch keine 35 und doch schon alt und nicht mehr up-to-date. Es scheint ja so, dass Twitter ein total neues, hippes Phänomen des Web 2.0 ist. Übrigens ja auch so ein Wort „Web 2.0″. Das sagen glaub ich auch Leute sehr häufig die sich nicht mehr anrufen sondern einen „phoner“ geben. Schon seltsam, aber das soll hier nicht das Thema sein.

Vielmehr zurück zur Überschrift, also Twitter. Wenn ich das alles auf der Homepage richtig verstanden habe, gehts dabei darum, dass meine Freunde (ich stell mir das mal so vor, wie bei MySpace) also teils echte Bekannte und eben auch Pseudobekannte sehen können, was ich gerade mache und genauso ich sehen kann was sie gerade machen.

Hm, ich stell mir nur die Frage was das soll? Gehe ich nach der Werbung (auch auf der Internetseite) dann ist es sehr interessant für meine Mutter, zu wissen ob ich heute schon etwas gegessen habe oder nicht. Vielleicht will ich aber gar nicht, dass meine Mutter das weiß – sonst ruft sie mich gleich an und sagt mir ich soll was essen. Und gerade weil ich das nicht will, bin ich ja damals von daheim ausgezogen.

Auch, dass dann meine Kollegen sehen können, dass ich und warum ich zu spät komme, erscheint mir ein wenig sinnlos. Wenn ich das weitergeben möchte, rufe ich an, weil ich hab ja gerade auch deshalb ein Handy und wenn ich nicht will, dass meine Kollgen das wissen, will ich auch nicht, dass es online ist.

Letzter Grund, den die Werbung nennt, dass ich Party machen möchte und dann alle meine Freunde sehen wo ich bin bzw. ich sehe wo sie sind und mich anschließen kann, also das scheint mir wiederum einleuchtend. Kann mich noch gut an die Abende erinnern, an denen ich eine halbe Stunde in der Gegend rumtelefoniert habe, um eine Abendbeschäftigung klarzumachen.

Dennoch erscheint mir der ganze Aufwand (von Seiten der Twittermacher) doch sehr groß für so einen kleinen Nutzen. Die Abende an denen ich nicht weiß, was ich machen soll sind doch eher spärlich gesäht in meinem Monat. Aber dann: Ich bin halt auch kein Student mehr und damit ist dann auch wieder klar, warum ich erst jetzt von dem Phänomen erfahren habe und mich auch nicht anmelden werde…

… bin einfach nicht die Zielgruppe.

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Bergheimat

August 25, 2008 · 1 Kommentar

Ich bin mittlerweile nicht mehr in Salzburg. Dennoch bleibe ich dem Raum erhalten. In Mühlbach am Hochkönig haben sie extra für mich ein schönes Wellnesshotel hingestellt, damit ich mich nochmal so richtig erholen kann, bevor der ganze Papi-Stress losgeht.

Das Hotel heißt „Bergheimat“ und ist wirklich wunderschön. Es wird schon seit mehreren Generationen von der selben Familie geführt, und man merkt den Gastherren an, dass sie das Geschäft schon richtig lange betreiben. Sie sind sehr zuvorkommend und der Service ist super durchdacht, ohne anbiedernd zu sein. Einfach perfekt.

Hier übrigens der Blick aus unserem Hotelzimmer, direkt von unserem Balkon, den ich mir mit einem Babybauch und der zugehörigen Mutter teile:

Schon nicht schlecht, oder?

Heute früh waren wir im Sauna- und Hallenbadbereich entspannen, und weil wirklich alle Gäste bei diesem tollen Wetter wandern waren, waren wir wiederum völlig alleine. Erst ein bissle geplanscht und dann auf der Sonnenterrasse im Bademantel entspannen – was kanns schöneres geben?

Gerade habe ich mir das leckere Abendmenü schmecken lassen, das jeden Tag fünf-gängig daherkommt und sich wirklich mit großer Küche gut messen kann. Bei Interesse kannst du dich auch hier informieren.
Sehr empfehlenswert!

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Schlechte Internetpräsenzen

August 23, 2008 · 1 Kommentar

Aufgrund meines persönlichen Werdegangs interessiere ich mich sehr für Werbung und Marketing. Ich hab das mal studiert und mit Diplomarbeit auch besiegelt. Damit ist also völlig klar, dass ich weiß wie der Hase läuft und das Spiel gespielt wird – Jawoll!

Immer wieder stolpere ich über Kuriositäten und einfach schlecht gemachtes Marketing. Vielleicht ist das typisch deutsch, aber natürlich ärgere ich mich dann fürchterlich und aufregen tu ich mich auch. Das liegt vermutlich auch daran, dass ich ein unglaublicher und unverbesserlicher Besserwisser bin.

Neulichbin ich über zwei sehr schlechte Internetpräsenzen gestolpert. Auf der Suche nach einem Couchtisch (nebenbei bemerkt „Lack“ von Ikea ist zwar billig, wackelt aber und stinkt) versuchte ich es doch mal auf den Seiten von XXXLutz und MöMax. Beide gehören übrigens auch dem gleichem Konzern an. Über die grafische Aufmachung der Seiten kann man nun vielleicht streiten. Der Eine findet sie unübersichtlich und hässlich, der Andere schön gestaltet, ABER, was gar nicht geht:

Eine Verkaufsseite, die keine Suchfunktion hat!

Ich möchte mich nicht durch das ganze Angebot durchklicken und umgerechnet zwölf Stunden warten, bis die grobpixeligen Bilder von Produkten, die ich nicht kaufen möchte geladen sind.

Ich will Suchfuktion, „Couchtisch“ eingeben und dann das Ergebnis haben. Schließlich haben wir alle keine Zeit.

Weitere Witze der Seite:

Es gibt lediglich nur eine Auswahl des Produktangebots, Preise erfährt man sowieso keine und wenn man ein wenig mehr Infos möchte, dann kann man sich die aktuelle Möbelmarkt Zeitungsbeilage als PDF downloaden.

Na da hat aber mal jemand voll die Vorzüge des Internet erkannt und bestens im eigenen Internetauftritt herausgestellt.

Lieber Lutz-Konzern, das Geld für die Taugenichtse aus der Agentur hättet ihr euch sparen können, wobei, wenn ich mirs recht überlege, vielleicht habt ihr das sogar gemacht.

Ist ja schließlich common sense: Marketing? Kann doch jeder…

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Soizbuag – a gö bittä

August 23, 2008 · 1 Kommentar

Irgendwie ist es schon witzig. Kaum ist man in Österreich, bei unseren netten Nachbarn, verändert sich die eigene Aussprache und man versucht sich in das Umfeld einzublenden. Schon seltsam, wo es doch bei uns daheim geradezu unzählige Ö-Witze gibt und der Österreicher an sich ja nicht gerade den Ruf einer Einstein-gleichen Gehirnleuchte geniest.

Trotzdem, kaum klebt das „Bikkal“ auf der Windschutzscheibe und gibt es wirklich in jedem Laden (egal was es dort eigentlich gibt) immer auch die obligatorische Mozartkugel, schon scheint man dem heimischen Sprachduktus nicht mehr mächtig. Nebenbei wird die eigene Aussprache auch noch zur Peinlichkeit der Begleitreisenden, da natürlich dem Einheimischen sicherlich deutlichst auffällt, dass man selbst eben kein Landsmann ist. Der österreichische Aboriginal muss sich ja geradezu auf dem Arm genommen fühlen.

Aber bitte es tut mir schon leid, abstellen funktioniert nur unter Aufbringung schier unmenschlicher Konzentrationskräfte und nach der leckeren Brettljausen und einem zugehörigen, schmackhaften Stieglbier will es doch par tout nicht mehr gelingen.

Lieber Ösi, du siehst also ich kann nichts dafür, bitte um Milde,

Hobä die Ehrä und Baba.

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Liebe Lotte… (2)

August 23, 2008 · Kommentar schreiben

… heute habe ich mal wieder dein Gesicht gesehen. Du wirst sicherlich denken ich sei Superman mit Röntgenblick und Megakräften. Das ist völlig normal und dieser Glauben wird sich vermutlich erst so in 14-16 Jahren legen. Wahrscheinlich kurz nachdem du die Wahrheit über den Weihnachtsmann von deiner Cousine Mia erfahren hast.

Dennoch habe ich diesmal nicht meine eigenen Fähigkeiten benutzt, sondern mir von einer meiner zahlreichen Assistentinnen helfen lassen. Von der Stimme her kennst du sie bestimmt, weil deine Mami ganz oft zu ihr geht. Diese Frau ist so eine Art Spezialistin für Kinder wie dich, die noch im Bauch ihrer Mutti stecken. Manchmal komme ich zu diesen Treffen (man nennt die auch Untersuchungen) mit, um zu überprüfen ob die beiden Frauen das auch alles richtig machen.

Die Frau Doktor (diesen Namen bekommt ein Mensch, wenn er oder sie ganz viele Bücher gelesen und auch verstanden hat) – also diese Frau Doktor hat einen ganz tollen Apparat, mit dem sie in den Bauch von deiner Mami reinschauen kann. Bei dem was man da immer so sieht, gehe ich sehr davon aus, dass es bei dir da drinnen ziemlich oft schneit. In so einem Schneegestöber kann man natürlich nicht so sehr viel erkennen (trotz Röntgenblick und Hilfsapparat) aber manchmal kann man dich doch sehen. Für deine Mami und mich ist das dann immer ein unglaublich schöner Augenblick, wobei man dir eigentlich gar nicht richtig in die Augen blickt, aber wir hier draußen sagen das halt so.

Bei diesen Augenblicken hast du oft deine Hände vor deinem Gesicht (vermutlich fühlst du dich beobachtet) und dann kann man sehen, dass du an jeder Hand genug Finger hast um bald in deiner Nase zu popeln oder dran zu lutschen, wenn dir mal alles zu viel ist.

Ganz selten (und das war heute der Fall) kann man doch dein Gesicht erkennen und es ist sehr, sehr schön. Lotte, ich muss dir echt sagen: das hast du gut hingekriegt.

Egal was dir in den nächsten Jahren irgendwelche doofen Menschen oder vermeindliche Freunde sagen werden, du bist wunderschön und deine Mami und ich, wir haben dich so sehr lieb, dass es dafür eigentlich keine Worte gibt.

Bist du uns sehen kannst dauerts ja noch ein bissle – wir warten dann mal so lange hier draußen.

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Bölkstoff

August 12, 2008 · Kommentar schreiben

Da gabs doch mal was – klar den Comic „Werner“, der Anfangs genauso subversiv war, wie anfänglich auch „OTTO“. Die weitere Entwicklung ist dann auch wieder bei beiden ähnlich. Otto wiederholt sich nun schon seit gefühlten 7.000 Jahren selbst und wird von den Alten und ganz Jungen geliebt. Von den Einen aus Nostalgie und von den Anderen, weil seine Witze für sie neu sind. Werner ist schon seit Jahren Besitz einer Aktiengesellschaft, die sein Zeichner gründete, um mal richtig Kohle zu machen, und ein richtig neues innovatives Buch ist auch schon ewig nicht mehr erschienen.

Ich kann mich noch gut an den ersten Werner-Film erinnern. Damals gab es gerade mal zwei (!) echte Werner Bücher die auch noch nicht zielgruppenorientiert gestaltet waren und deshalb gut.

Der erste Werner-Film hatte eine Mischung aus Realfilm mit Brösel (dem Zeichner) als er selbst und drei Episoden (wohlgemerkt den besten) aus den Büchern. Die Realfilmsache war Mist aber der Zeichntrickteil der Hammer. Wenn man bedenkt, dass der Realfilmanteil wohl nur auf drängen der Filmfirma reinkam, dann hätte man damals schon das Unheil voraussehen müssen.

Aber man war benebelt. Von dem unglaublich köstlichen Bölkstoff, einem Bier, das in langhalsigen Ploppfalschen an der Kinokasse erstanden werden konnte und gar köstlich mundete. Es gab damals einige Gerüchte, Brösel habe sich mit „Flens“ (was Werner in den Comics eigentlich trinkt) zerstritten und deshalb seine eigene Marke herausgebracht (Unheil…).

Dennoch, es schmeckte toll, war aber nachdem der Film nicht mehr in den Kinos lief, so gut wie nicht mehr zu erstehen.

Bis heute! Ich war dieser Tage in der Tankstelle meines Vertrauens und sah freudig erregt die kleine Pyramide Bölkstoff im Verkaufsraum aufgetürmt. Nach grob geschätzten 18 Jahren fast soetwas wie eine Offenbarung.

Aber, um nun eine lange Geschichte kurz zu schließen, es schmeckt natürlich nicht mehr wie damals. Mag auch daran liegen, dass die Flaschen nicht mehr langhalsig sind und sehr an ihr Original, das Flensburger, erinnern. 

Und wenn man dann genau hinsieht, erkennt man, dass es sich genau um jenes (lediglich umettiketierte) „Flens“ handelt. Schade.

Da wird doch glatt mit meiner jenseits-der-30er-Sentimentalität gespielt!

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