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Wie erwähnt, musste ich meine alten Laufschuhe ganz schnell beseitigen (der Geruch war einfach nicht mehr zu ertragen).
Der neue Schuh im Hause ist von „New Balance“ und trägt die schöne Nummer 767.
Ich muss sagen, die Briten können das schon mit dem Laufschuhherstellen. Der Schuh ist gleich schon beim ersten Anziehen sehr bequem und hat eine tolle Passform (hör mich schon an wie ein Verkäufer in einem Loriotsketch). Leider muss ich gestehen, dass nach den ersten 10 Km eine fette Blase meine linke Ferse zierte. Der rechte Fuss ist vermutlich morgen dran.
Ich merk schon wie es juckt.
Aber noch mal zurück zum Schuh: Er hat eine sehr gute Dämpfungseigenschaft und stützt den Fuss leicht ab. Er ist neutral ausgelegt. Ich habe (Feb 2009) 59,90 € in einem Sportladen bezahlt. Vereinzelt findet man den Schuh im Internet für ca. 55,00 €.
Scheint ein Auslaufmodell zu sein, da auf der New Balance Internetseite der Schuh nicht mehr zu finden ist, allerdings ein fast identisches Modell M769SB.
Kategorien: Dies und Das
Mit Tag(s) versehen: Joggen, Laufen, New Balance, Running, Schuh
Nachdem ich kürzlich (so gegen Weihnachten) feststellen musste, dass ich satte 83 Kg (und noch ein paar Grämmlein) auf die Waage bringe, war klar, dass etwas geschehen muss.
Die alten Laufschuhe entmottet und losgerannt. Bin jetzt alle zwei Tage unterwegs und renne 10 Km. Aktuelle Trainingszeit sind 1:03 Std. Ist klar, dass das noch besser werden muss, aber erste Ergebnisse sind sichtbar:
78,5 Kg und neue Laufschuhe
Kategorien: Dies und Das
Versuche gerade einen bei Musik-Schmidt in Frankfurt bestellten Bassverstärker umzutauschen. Gekauft habe ich das Gerät vor ca. 4 Monaten. Ich habe noch alle Emails mit Kaufbestätigungen und allem nur leider keinen Kaufzettel bzw. Rechnung.
Da das Gerät defekt ist, handelt es sich eindeutig um einen Fall gesetzlicher Gewährleistung. Musik-Schmidt möchte nun, da keine Rechnung vorliegt eine Reparatur nur gegen Bezahlung vornehmen.
Liebe Freunde des Gewährleistungsrechts: Das ist nicht erlaubt. Ich kann mit den Emails belegen, dass ich den Verstärker bei euch gekauft habe, also repariert ihr ihn auch – und zwar ohne Kosten für mich.
Nachzulesen in eurem BGB!
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Mit Tag(s) versehen: BGB, Garantie, Gewährleistung, Kauf, Kaufrecht
Ich bin mittlerweile nicht mehr in Salzburg. Dennoch bleibe ich dem Raum erhalten. In Mühlbach am Hochkönig haben sie extra für mich ein schönes Wellnesshotel hingestellt, damit ich mich nochmal so richtig erholen kann, bevor der ganze Papi-Stress losgeht.
Das Hotel heißt „Bergheimat“ und ist wirklich wunderschön. Es wird schon seit mehreren Generationen von der selben Familie geführt, und man merkt den Gastherren an, dass sie das Geschäft schon richtig lange betreiben. Sie sind sehr zuvorkommend und der Service ist super durchdacht, ohne anbiedernd zu sein. Einfach perfekt.

Hier übrigens der Blick aus unserem Hotelzimmer, direkt von unserem Balkon, den ich mir mit einem Babybauch und der zugehörigen Mutter teile:
Schon nicht schlecht, oder?
Heute früh waren wir im Sauna- und Hallenbadbereich entspannen, und weil wirklich alle Gäste bei diesem tollen Wetter wandern waren, waren wir wiederum völlig alleine. Erst ein bissle geplanscht und dann auf der Sonnenterrasse im Bademantel entspannen – was kanns schöneres geben?
Gerade habe ich mir das leckere Abendmenü schmecken lassen, das jeden Tag fünf-gängig daherkommt und sich wirklich mit großer Küche gut messen kann. Bei Interesse kannst du dich auch hier informieren.
Sehr empfehlenswert!
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Mit Tag(s) versehen: Österreich, Hotel, Urlaub
Aufgrund meines persönlichen Werdegangs interessiere ich mich sehr für Werbung und Marketing. Ich hab das mal studiert und mit Diplomarbeit auch besiegelt. Damit ist also völlig klar, dass ich weiß wie der Hase läuft und das Spiel gespielt wird – Jawoll!
Immer wieder stolpere ich über Kuriositäten und einfach schlecht gemachtes Marketing. Vielleicht ist das typisch deutsch, aber natürlich ärgere ich mich dann fürchterlich und aufregen tu ich mich auch. Das liegt vermutlich auch daran, dass ich ein unglaublicher und unverbesserlicher Besserwisser bin.
Neulichbin ich über zwei sehr schlechte Internetpräsenzen gestolpert. Auf der Suche nach einem Couchtisch (nebenbei bemerkt „Lack“ von Ikea ist zwar billig, wackelt aber und stinkt) versuchte ich es doch mal auf den Seiten von XXXLutz und MöMax. Beide gehören übrigens auch dem gleichem Konzern an. Über die grafische Aufmachung der Seiten kann man nun vielleicht streiten. Der Eine findet sie unübersichtlich und hässlich, der Andere schön gestaltet, ABER, was gar nicht geht:
Eine Verkaufsseite, die keine Suchfunktion hat!
Ich möchte mich nicht durch das ganze Angebot durchklicken und umgerechnet zwölf Stunden warten, bis die grobpixeligen Bilder von Produkten, die ich nicht kaufen möchte geladen sind.
Ich will Suchfuktion, „Couchtisch“ eingeben und dann das Ergebnis haben. Schließlich haben wir alle keine Zeit.
Weitere Witze der Seite:
Es gibt lediglich nur eine Auswahl des Produktangebots, Preise erfährt man sowieso keine und wenn man ein wenig mehr Infos möchte, dann kann man sich die aktuelle Möbelmarkt Zeitungsbeilage als PDF downloaden.
Na da hat aber mal jemand voll die Vorzüge des Internet erkannt und bestens im eigenen Internetauftritt herausgestellt.
Lieber Lutz-Konzern, das Geld für die Taugenichtse aus der Agentur hättet ihr euch sparen können, wobei, wenn ich mirs recht überlege, vielleicht habt ihr das sogar gemacht.
Ist ja schließlich common sense: Marketing? Kann doch jeder…
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Mit Tag(s) versehen: Agentur, Internet, Marketing, Werbung
Irgendwie ist es schon witzig. Kaum ist man in Österreich, bei unseren netten Nachbarn, verändert sich die eigene Aussprache und man versucht sich in das Umfeld einzublenden. Schon seltsam, wo es doch bei uns daheim geradezu unzählige Ö-Witze gibt und der Österreicher an sich ja nicht gerade den Ruf einer Einstein-gleichen Gehirnleuchte geniest.
Trotzdem, kaum klebt das „Bikkal“ auf der Windschutzscheibe und gibt es wirklich in jedem Laden (egal was es dort eigentlich gibt) immer auch die obligatorische Mozartkugel, schon scheint man dem heimischen Sprachduktus nicht mehr mächtig. Nebenbei wird die eigene Aussprache auch noch zur Peinlichkeit der Begleitreisenden, da natürlich dem Einheimischen sicherlich deutlichst auffällt, dass man selbst eben kein Landsmann ist. Der österreichische Aboriginal muss sich ja geradezu auf dem Arm genommen fühlen.
Aber bitte es tut mir schon leid, abstellen funktioniert nur unter Aufbringung schier unmenschlicher Konzentrationskräfte und nach der leckeren Brettljausen und einem zugehörigen, schmackhaften Stieglbier will es doch par tout nicht mehr gelingen.
Lieber Ösi, du siehst also ich kann nichts dafür, bitte um Milde,
Hobä die Ehrä und Baba.
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Da gabs doch mal was – klar den Comic „Werner“, der Anfangs genauso subversiv war, wie anfänglich auch „OTTO“. Die weitere Entwicklung ist dann auch wieder bei beiden ähnlich. Otto wiederholt sich nun schon seit gefühlten 7.000 Jahren selbst und wird von den Alten und ganz Jungen geliebt. Von den Einen aus Nostalgie und von den Anderen, weil seine Witze für sie neu sind. Werner ist schon seit Jahren Besitz einer Aktiengesellschaft, die sein Zeichner gründete, um mal richtig Kohle zu machen, und ein richtig neues innovatives Buch ist auch schon ewig nicht mehr erschienen.
Ich kann mich noch gut an den ersten Werner-Film erinnern. Damals gab es gerade mal zwei (!) echte Werner Bücher die auch noch nicht zielgruppenorientiert gestaltet waren und deshalb gut.
Der erste Werner-Film hatte eine Mischung aus Realfilm mit Brösel (dem Zeichner) als er selbst und drei Episoden (wohlgemerkt den besten) aus den Büchern. Die Realfilmsache war Mist aber der Zeichntrickteil der Hammer. Wenn man bedenkt, dass der Realfilmanteil wohl nur auf drängen der Filmfirma reinkam, dann hätte man damals schon das Unheil voraussehen müssen.
Aber man war benebelt. Von dem unglaublich köstlichen Bölkstoff, einem Bier, das in langhalsigen Ploppfalschen an der Kinokasse erstanden werden konnte und gar köstlich mundete. Es gab damals einige Gerüchte, Brösel habe sich mit „Flens“ (was Werner in den Comics eigentlich trinkt) zerstritten und deshalb seine eigene Marke herausgebracht (Unheil…).
Dennoch, es schmeckte toll, war aber nachdem der Film nicht mehr in den Kinos lief, so gut wie nicht mehr zu erstehen.
Bis heute! Ich war dieser Tage in der Tankstelle meines Vertrauens und sah freudig erregt die kleine Pyramide Bölkstoff im Verkaufsraum aufgetürmt. Nach grob geschätzten 18 Jahren fast soetwas wie eine Offenbarung.
Aber, um nun eine lange Geschichte kurz zu schließen, es schmeckt natürlich nicht mehr wie damals. Mag auch daran liegen, dass die Flaschen nicht mehr langhalsig sind und sehr an ihr Original, das Flensburger, erinnern.
Und wenn man dann genau hinsieht, erkennt man, dass es sich genau um jenes (lediglich umettiketierte) „Flens“ handelt. Schade.
Da wird doch glatt mit meiner jenseits-der-30er-Sentimentalität gespielt!
Kategorien: Dies und Das
Mit Tag(s) versehen: Bölkstoff, früher war alles gut, Otto, sentimental, Werner
Also ich blick langsam nicht mehr durch. Andauernd gibt es neue Digicams mit immer höheren Megapixelanzahlen. Und, ja, ich weiß auch, dass das Schwachsinn ist und man nicht nach den Megapixeln gehen kann, soll oder will. Trotzdem frage ich mich, wo das doch mittlerweile den meisten Menschen bekannt ist, warum „die Industrie“ dann immer neue und weitere Modelle rausbringt. Seltsam.
Für mich hat das zusätzlich den Nachteil, dass der Markt total unübersichtlich geworden ist. Es gibt tausende von Testberichten oder auch Erfahrungsberichten bei Amazon, Dooyoo, Idealo und Konsorten – da blickt doch niemand mehr durch. Außerdem findet sich bei dieser Masse an Information auch immer mindestens ein super-mega-hyper-giga-unzufriedener User, der mich dann wieder von dem bis dahin endlich gefundenen Kaufwunschobjekt abbringt.
Bin schon selbst mal gespannt, wie meine Entscheidungsfindung weitergeht und hoffentlich dann auch mal wieder endet.
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Mit Tag(s) versehen: Bewertung, Bewertungsportal, Internet, Kauf, Kaufentscheidung
Tja ja, es geht also immer um Inhalt. Bei so nem Blog und vielleicht auch überhaupt so im Leben. Da stellt sich doch die Frage, welchen Inhalt kann ich Dir bieten. Was interessiert Dich? Soll ich Deinen „Kundenwunsch“ erfüllen, oder doch lieber einfach so drauf los, für mich, vor mich hin schreiben? Schwierig, schwierig. Und noch viel wichtiger die Frage, warum solltest Du immer wieder bei mir vorbei schauen? Weil ich so schöne Fragen stelle? Weil Du auch ein Clubfan bist und gerne mit mir leidest?
Ich glaub ich hab gerade ne Sinnkrise, was meinst Du?
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